Informationen zur finanziellen Situation der Beratungsstelle 2021

10.01.2021

Bereits Anfang Dezember haben wir Sie hier sowie per Sonder-Newsletter und Brief über die in Aussicht gestellte 40%-ige gesetzliche Finanzierung informiert.

Diese ist nun – dank der seit vielen Jahren laufenden Anstrengungen der Deutsche Krebshilfe zusammen mit der Deutschen Krebsgesellschaft – bewilligt worden. Dies ist ein erster wichtiger Teilerfolg für die finanzielle Situation der ambulanten Krebsberatung.

Die gesetzliche Finanzierung der anderen 60 % ist noch nicht geregelt, sodass wir in 2021 diese 60 % weiterhin über Spenden und Zuschüsse finanzieren müssen. Da wir aufgrund der gestiegenen Nachfrage dringend die Fachstunden erhöhen mussten, bedeutet dies, dass die Beratungsstelle in 2021 voraussichtlich 225.000 Euro an Spenden benötigt, um das kosten-freie und unbürokratische Beratungsangebot für krebsbetroffene Menschen aus Osnabrück und Umgebung aufrechterhalten zu können.

Besonders die Angebote im Kinder- und Jugendlichen unterstützenden Kijuba-Bereich (Kinder- und Jugendlichen Begleit-Angebot) sind keine sogenannten „Kernleistungen“ einer Kompetenzberatungsstelle, die unabdingbare Voraussetzung für eine 40 %-ige gesetzliche Finanzierung durch die Krankenkassen sind, sondern sind eine Kann-Leistung. Uns ist dieser Bereich, in dem wir bundesweit führend sind, aufgrund der dringenden Nachfrage durch Ratsuchende aber ein sehr wichtiger und soll erhalten bleiben.

Bitte helfen Sie uns daher weiterhin mit Ihrer Spende. Sie sichern so die kostenfreie Unterstützung für krebsbetroffene Menschen. Vielen Dank!